Sachverständigenbüro Philipp Matle
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Normierte Ermittlungsverfahren bei der Bewertung von Immobilien

Die 3 in Deutschland normierten Wertermittlungsverfahren

Die deutsche Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) sieht grundsätzlich 3 Verfahren zur Ermittlung des Verkehrswerts vor.

Dies sind das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren.
Bei der Auswahl des Verfahrens sind die im gewöhnlichen Geschäftsverkehr vorherrschenden Gepflogenheiten und sonstigen Umstände des Einzelfalls, insbesondere auch die zur Wertermittlung zur Verfügung stehenden Daten, zu beachten.
Vergleichswertverfahren:
Das Vergleichswertverfahren (§§ 15-16 ImmoWertV) orientiert sich an Preisen von bereits vollzogenen Transaktionen. Dabei müssen die herangezogenen Kaufpreis hinreichend mit dem zu bewertenden Grundstück übereinstimmen. Es kommt bei der Bodenwertermittlung sowie bei Eigentumswohnungen und typisierten Reihenhausgrundstücken zum Einsatz.
Ertragswertverfahren:
Das Ertragswertverfahren (§§ 17-20 ImmoWertV) kommt insbesondere für Grundstücke in Betracht, bei denen der marktüblich und dauerhaft erzielbare Ertrag von Bedeutung ist, wie z. B. bei gewerblich genutzten Grundstücken und Mietwohnungsbau.
Sachwertverfahren:
Das Sachwertverfahren (§§ 21-23 ImmoWertV) ist überwiegend bei Grundstücken Verkehrswert bildend, die vorzugsweise für den eigenen (Wohn-)Bedarf errichtet und genutzt werden und/oder bei denen es auf einen Ertrag zur Erzielung einer Investitionsrendite nicht in erster Linie ankommt.

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